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Flavonoide im Cannabis

Flavonoide in Cannabis

Wir führen die Aromen und Aromen von Cannabis oft auf Terpene zurück. Flavonoide spielen aber auch eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung der Unterscheidungsmerkmale, die wir zur Unterscheidung von Sorten verwenden. Ein Blick auf die vielen Eigenschaften von Flavonoiden zeigt, dass sie teilweise mit denen von Cannabis übereinstimmen. Abgesehen von den Synergieeffekten kann uns dies etwas Wichtiges über Cannabis als solches sagen – ist es möglich, dass viele der wichtigsten gesundheitlichen Vorteile der Cannabispflanze auf Flavonoide zurückzuführen sind? Sowohl Geruch als auch Geschmack sind bei Cannabis möglich, da Terpene und Flavonoide synergistische Eigenschaften aufweisen, die sie miteinander teilen. Darüber hinaus beeinflussen Flavonoide auch die Pigmentierung von Cannabis, wie sie es bei anderen Blüten tun. Diese schönen, tiefvioletten Cannabissorten verdanken ihre Färbung den Flavonoiden, die als Anthoxanthine oder Anthocyane bekannt sind. In anderen Pflanzen wie Beeren kann Anthocyanin je nach pH-Wert eine rote, violette oder sogar blaue Färbung verursachen. “Der Entourage-Effekt” ist ein weit verbreiteter Begriff, der die synergistische Natur der vielen pharmakologisch aktiven Substanzen in Cannabis beschreibt. Unser Körper ist mit einem Endocannabinoid-System ausgestattet, einem riesigen Netzwerk von Rezeptoren, die fast jedes Organ und System in uns abdecken. Cannabinoide binden sich an diese Rezeptoren, um verschiedene Effekte zu erzeugen, die zusätzlich von Terpenen und Cannabinoiden beeinflusst werden. Der Grund, warum wir uns bei bestimmten Kombinationen dieser Biomoleküle anders fühlen, liegt in den synergistischen Eigenschaften dieser verschiedenen Verbindungen. So moduliert beispielsweise Cannabidiol (CBD) die Wirkung von THC an der Blut-Hirn-Schranke. Man nimmt an, dass Flavonoide ähnliche synergistische Fähigkeiten haben. Ob sie die Eigenschaften von Cannabinoiden verbessern oder ihre Wirksamkeit modulieren, ist nicht vollständig bekannt und bedarf weiterer Forschung.

Derzeit werden auch Cannaflavin-B und Cannaflavin-C untersucht: Besonders interessant sind ihre potenziellen Synergien mit Cannabinoiden und anderen Flavonoiden und Terpenoiden. Es ist bereits bekannt, dass Flavonoide (es wurde nicht spezifiziert, ob speziell Cannaflavine oder die ganze Klasse im Allgemeinen) eine ähnliche Beziehung zu THC aufweisen wie CBD, kurz gesagt: sie hemmen ihre psychotische Wirkung.

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